Geringere Nachfrage im Kanton Luzern als erwartet

Im Rahmen der nationalen Impfwoche von vergangener Woche haben sich im Kanton Luzern 7270 Personen impfen lassen - 2302 Personen zum ersten Mal. Die Regierung hätte sich mehr gewünscht. Besonders gross war die Nachfrage nach Booster-Impfungen bei über 65-Jährigen.

Im Kanton Luzern war in der Impfwoche die Nachfrage geringer als erwartet. Foto: KEYSTONE/URS FLUEELER

Von den rund 7300 Impfungen in der vergangenen Woche waren 2302 Erstimpfungen und 1824 Zweitimpfungen, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Booster-Impfungen und Drittimpfungen für immungeschwächte Personen wurden 3144 verabreicht.

"Leider war die Nachfrage nicht so gross, wie wir erwartet und uns gewünscht hatten", wird Luzerns Gesundheitsdirektor Guido Graf (Mitte) in der Mitteilung zitiert. Man hoffte auf mindestens 5000 Erstimpfungen, um einer Durchimpfung von 80 Prozent näher zu kommen.

Die Durchimpfungsrate bezogen auf die impffähige Bevölkerung beläuft sich im Kanton Luzern aktuell auf 75,2 Prozent. Das sind 0,6 Prozent mehr als in der Vorwoche.

Die grösste Nachfrage verzeichneten die kantonalen Impfzentren, das Luzerner Kantonsspital, das Impfschiff und das Impfangebot auf der Autobahn-Raststätte Neuenkirch-Ost.

Ab (heute) Montag bietet der Kanton Luzern die Booster-Impfungen für Personen ab 65 Jahren in den kantonalen Impfzentren (mit Voranmeldung) sowie an allen dezentralen Impfstandorten (ohne Voranmeldung) an. Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung länger als sechs Monate zurückliegt. Auch das Luzerner Kantonsspital bietet weiterhin Booster-Impfungen an (mit oder ohne Anmeldung). Und vereinzelt auch Hausarztpraxen und Apotheken. sda

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